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Fachgebiet in Zahlen
Nephrologie: 124 Standorte, 139.699 Fälle im Jahr
Dialyse findet an fast der Hälfte aller Standorte statt, eine nephrologische Fachabteilung haben nur wenige. Für Verbände und Industrie zählt deshalb weniger die Abteilungsliste als das Behandlungsvolumen je Haus.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Nephrologie stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 38 Standorten, danach Bayern (23) und Hessen (12). 113 der 124 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Universitätsklinikum Augsburg Medizincampus | Augsburg, Bayern | 6.090 |
| Robert-Bosch-Krankenhaus | Stuttgart | 3.560 |
| Klinikum Nürnberg, Campus Süd | Nürnberg, Mittelfranken | 3.528 |
| Universitätsklinikum Düsseldorf | Düsseldorf | 3.418 |
| St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof | Berlin | 3.332 |
| Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH | Karlsruhe, Baden | 3.045 |
| Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum | Berlin | 2.639 |
| Universitätsklinikum Essen Hauptstandort | Essen, Ruhr | 2.598 |
| Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg | Marburg | 2.562 |
| Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH Salzdahlumer Straße | Braunschweig | 2.473 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Nephrologie je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 13 Standorte behandeln 29 Prozent aller Fälle der Nephrologie. Der Median liegt bei 977 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Eingriffe und Behandlungen
Eingriffe des Fachs, bundesweit je Standort ausgewiesen
Bundes-Klinik-Atlas, Berichtsjahr 2024. Zahlen unter vier je Standort werden nicht ausgewiesen. Alle Werte sind Untergrenzen.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Nephrologie.
Versorgungsreport
Was der Report für der Nephrologie zusätzlich beantwortet
- Welche Standorte ohne eigene Nephrologie erbringen große Dialysevolumina, und wer versorgt sie?
- Wie hat sich die Zahl der Transplantationszentren und ihre Fallzahl seit 2020 entwickelt?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Nephrologie als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
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Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Nephrologie?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 124 Standorte mit Nephrologie aus, zusammen 139.699 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Nephrologie?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.