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Fachgebiet in Zahlen
Kardiologie: 441 Standorte, 1.449.797 Fälle im Jahr
Herzkatheter, Klappen und Herzinsuffizienz: Die Kardiologie ist eines der volumenstärksten Fächer und zugleich eines der am stärksten regulierten. Leistungsgruppen, Mindestanforderungen an Chest Pain Units und die Verlagerung minimalinvasiver Klappen entscheiden, welche Standorte wachsen.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Kardiologie stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 109 Standorten, danach Bayern (78) und Baden-Württemberg (51). 329 der 441 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Universitätsklinikum Freiburg Bad Krozingen | Bad Krozingen | 10.629 |
| Klinikum Links der Weser | Bremen | 9.350 |
| Herzzentrum Leipzig | Leipzig | 9.152 |
| Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Hauptstandort UM | Mainz | 8.521 |
| Deutsches Herzzentrum München - TUM Klinikum | München | 8.430 |
| Universitätsklinikum Heidelberg Neuenheimer Feld | Heidelberg, Neckar | 8.093 |
| SHG Kliniken Völklingen | Völklingen | 7.955 |
| Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen | Bad Oeynhausen | 7.801 |
| Klinikum Fürth | Fürth, Bayern | 7.439 |
| Marien Hospital Witten | Witten | 7.042 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Kardiologie je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 45 Standorte behandeln 20 Prozent aller Fälle der Kardiologie. Der Median liegt bei 3.103 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Eingriffe und Behandlungen
Eingriffe des Fachs, bundesweit je Standort ausgewiesen
Bundes-Klinik-Atlas, Berichtsjahr 2024. Zahlen unter vier je Standort werden nicht ausgewiesen. Alle Werte sind Untergrenzen.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Kardiologie.
Versorgungsreport
Was der Report für der Kardiologie zusätzlich beantwortet
- Wie viele Standorte erfüllen die Anforderungen der Leistungsgruppe Interventionelle Kardiologie, und wo entstehen Versorgungslücken?
- Wie entwickelt sich der Anteil minimalinvasiver Klappenverfahren gegenüber dem chirurgischen Ersatz seit 2020?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Kardiologie als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
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Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Kardiologie?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 441 Standorte mit Kardiologie aus, zusammen 1.449.797 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Kardiologie?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.