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Fachgebiet in Zahlen
Gynäkologie und Geburtshilfe: 692 Standorte, 1.941.707 Fälle im Jahr
Geburtshilfe schließt in der Fläche, Brustkrebs konzentriert sich in zertifizierten Zentren mit Mindestmenge. Beides zusammen macht die Frauenheilkunde zu dem Fach, in dem Standortdaten am häufigsten politisch verwendet werden.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Gynäkologie und Geburtshilfe stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 142 Standorten, danach Bayern (117) und Baden-Württemberg (74). 385 der 692 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Universitätsklinikum Tübingen | Tübingen | 11.659 |
| Universitätsklinikum Heidelberg Neuenheimer Feld | Heidelberg, Neckar | 10.278 |
| Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH - Bürgerhospital Frankfurt am Main | Frankfurt am Main | 9.483 |
| Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH | Mönchengladbach | 9.426 |
| St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof | Berlin | 8.903 |
| Universitätsklinikum Erlangen | Erlangen | 8.847 |
| Rotkreuzklinikum München gGmbH | München | 8.839 |
| Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer | Speyer | 8.837 |
| Kath. Marienkrankenhaus gGmbH | Hamburg | 8.715 |
| Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum | Berlin | 8.545 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Gynäkologie und Geburtshilfe je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 70 Standorte behandeln 26 Prozent aller Fälle der Gynäkologie und Geburtshilfe. Der Median liegt bei 2.366 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Eingriffe und Behandlungen
Eingriffe des Fachs, bundesweit je Standort ausgewiesen
Bundes-Klinik-Atlas, Berichtsjahr 2024. Zahlen unter vier je Standort werden nicht ausgewiesen. Alle Werte sind Untergrenzen.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Gynäkologie und Geburtshilfe.
Versorgungsreport
Was der Report für der Gynäkologie und Geburtshilfe zusätzlich beantwortet
- Welche Regionen haben seit 2020 ihre einzige Geburtsklinik verloren, und wie weit ist die nächste?
- Wie viele Standorte erreichen die Mindestmenge für Brustkrebsoperationen, und wie hoch ist der Anteil außerhalb zertifizierter Zentren?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Gynäkologie und Geburtshilfe als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
Verwandte Fachgebiete: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde · Augenheilkunde · Urologie
Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 692 Standorte mit Gynäkologie und Geburtshilfe aus, zusammen 1.941.707 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Gynäkologie und Geburtshilfe?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.