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Fachgebiet in Zahlen
Intensivmedizin: 383 Standorte, 174.340 Fälle im Jahr
Intensivbetten entscheiden über Notfallstufen und Leistungsgruppen. Der Klinik-Atlas weist die Intensivmedizin als Fachabteilung aus, wo sie eigenständig geführt wird, und macht damit einen Teil der Kapazität vergleichbar.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Intensivmedizin stationär stattfindet
Baden-Württemberg führt mit 63 Standorten, danach Bayern (55) und Sachsen (55). 199 der 383 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum | Berlin | 4.933 |
| Charité Universitätsmedizin Berlin Hauptstandort | Berlin | 3.330 |
| Universitätsklinikum Augsburg Medizincampus | Augsburg, Bayern | 2.492 |
| Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) | Hamburg | 2.326 |
| Klinikum Nürnberg, Campus Süd | Nürnberg, Mittelfranken | 1.957 |
| Klinikum Chemnitz gGmbH Flemmingstraße/Bürgerstraße | Chemnitz | 1.748 |
| Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin | Berlin | 1.699 |
| Helios Klinikum Erfurt GmbH | Erfurt | 1.613 |
| LMU Klinikum - Standort Großhadern | München | 1.603 |
| Marienhospital Stuttgart | Stuttgart | 1.537 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Intensivmedizin je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 39 Standorte behandeln 33 Prozent aller Fälle der Intensivmedizin. Der Median liegt bei 339 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Intensivmedizin.
Versorgungsreport
Was der Report für der Intensivmedizin zusätzlich beantwortet
- Wie viele Standorte je Bundesland führen eine eigene intensivmedizinische Fachabteilung, und wie verhält sich das zur Notfallstufe?
- Wo liegen Weaningzentren, und welche Regionen sind unterversorgt?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Intensivmedizin als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
Verwandte Fachgebiete: Palliativmedizin · Schmerztherapie · Strahlentherapie
Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Intensivmedizin?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 383 Standorte mit Intensivmedizin aus, zusammen 174.340 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Intensivmedizin?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.