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Fachgebiet in Zahlen
Allgemein- und Viszeralchirurgie: 1.105 Standorte, 2.343.427 Fälle im Jahr
Die Allgemeinchirurgie steht an fast jedem Standort, die komplexe Viszeralchirurgie an immer weniger. Mindestmengen für Pankreas und Speiseröhre, Zentrumsbildung beim Darmkrebs und die Ambulantisierung der Hernien verändern die Landkarte schneller als jedes andere Fach.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Allgemein- und Viszeralchirurgie stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 247 Standorten, danach Bayern (189) und Niedersachsen (106). 446 der 1105 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Diakonie-Klinikum Stuttgart | Stuttgart | 11.462 |
| Schön Klinik München Harlaching | München | 9.627 |
| Klinikum Passau | Passau | 8.510 |
| Sana Klinik München GmbH | München | 8.442 |
| BG Unfallklinik Frankfurt am Main gGmbH | Frankfurt am Main | 8.217 |
| Helios ENDO-Klinik Hamburg GmbH | Hamburg | 7.831 |
| Klinikum am Plattenwald | Bad Friedrichshall | 7.713 |
| Schön Klinik Hamburg Eilbek SE & Co. KG | Hamburg | 7.526 |
| SLK-Kliniken Heilbronn GmbH- Klinikum am Gesundbrunnen Heilbronn | Heilbronn | 7.474 |
| Universitätsklinikum Würzburg | Würzburg | 6.893 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Allgemein- und Viszeralchirurgie je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 111 Standorte behandeln 23 Prozent aller Fälle der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Der Median liegt bei 1.905 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Eingriffe und Behandlungen
Eingriffe des Fachs, bundesweit je Standort ausgewiesen
Bundes-Klinik-Atlas, Berichtsjahr 2024. Zahlen unter vier je Standort werden nicht ausgewiesen. Alle Werte sind Untergrenzen.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Versorgungsreport
Was der Report für der Allgemein- und Viszeralchirurgie zusätzlich beantwortet
- Welche Standorte verlieren mit den Mindestmengen 2026 die Berechtigung für Pankreas- und Ösophaguseingriffe, und wohin wandern die Fälle?
- Wie stark konzentriert sich die Darmkrebschirurgie auf zertifizierte Zentren, je Bundesland?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Allgemein- und Viszeralchirurgie als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
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Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 1.105 Standorte mit Allgemein- und Viszeralchirurgie aus, zusammen 2.343.427 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Allgemein- und Viszeralchirurgie?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.