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Fachgebiet in Zahlen
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde: 469 Standorte, 478.587 Fälle im Jahr
Die HNO ist eines der am stärksten ambulantisierten Fächer: Mandeln, Nasennebenhöhlen und Paukendrainagen wandern aus dem Krankenhaus. Stationär bleiben Tumorchirurgie und Cochlea-Implantate, beides Zentrumsleistungen.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 96 Standorten, danach Bayern (87) und Niedersachsen (55). 279 der 469 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Universitätsklinikum Erlangen | Erlangen | 8.789 |
| Universitätsklinikum Würzburg | Würzburg | 6.182 |
| Universitätsklinikum Tübingen | Tübingen | 5.839 |
| Universitätsklinikum Ulm Campus Michelsberg | Ulm, Donau | 5.582 |
| LMU Klinikum - Standort Großhadern | München | 5.265 |
| Universitätsklinikum Freiburg | Freiburg im Breisgau | 4.914 |
| Klinikum Nürnberg Nord | Nürnberg, Mittelfranken | 4.909 |
| SLK-Kliniken Heilbronn GmbH- Klinikum am Gesundbrunnen Heilbronn | Heilbronn | 4.893 |
| Kath. Krankenhaus Hagen gem. GmbH St.-Josefs-Hospital | Hagen, Westfalen | 4.873 |
| Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid | Essen, Ruhr | 4.684 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 47 Standorte behandeln 40 Prozent aller Fälle der HNO-Heilkunde. Der Median liegt bei 238 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
Versorgungsreport
Was der Report für der HNO-Heilkunde zusätzlich beantwortet
- Welche Standorte tragen die Kopf-Hals-Tumorchirurgie, und wie hat sich die Zahl seit 2021 verändert?
- Wie viel des stationären HNO-Volumens ist seit der Hybrid-DRG ambulant geworden?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
Verwandte Fachgebiete: Augenheilkunde · Neurologie · Gynäkologie und Geburtshilfe
Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 469 Standorte mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde aus, zusammen 478.587 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der HNO-Heilkunde?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.