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Fachgebiet in Zahlen
Herzchirurgie: 83 Standorte, 88.189 Fälle im Jahr
Die Herzchirurgie hat mit rund 80 Standorten die klarste Struktur aller operativen Fächer, verliert aber Volumen an die interventionelle Kardiologie. Bypass und chirurgischer Klappenersatz sinken, die minimalinvasiven Verfahren wachsen.
Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Datenexport Juli 2026, Berichtsjahr 2024. Eigene Auswertung.
Standorte
Wo Herzchirurgie stationär stattfindet
Nordrhein-Westfalen führt mit 14 Standorten, danach Bayern (14) und Baden-Württemberg (9). 56 der 83 Standorte haben Notfallstufe 2 oder 3.
Standorte je Bundesland, die acht größten. Die vollständige Tabelle steht im Steckbrief.
Die zehn größten Standorte
| Standort | Ort | Fälle |
|---|---|---|
| Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen | Bad Oeynhausen | 3.990 |
| Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow Klinikum | Berlin | 3.952 |
| Schüchtermann-Schiller`sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG | Bad Rothenfelde | 2.792 |
| Medizinische Hochschule Hannover | Hannover | 2.751 |
| RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt | Bad Neustadt a. d. Saale | 2.616 |
| Herzzentrum Leipzig | Leipzig | 2.418 |
| Deutsches Herzzentrum München - TUM Klinikum | München | 2.067 |
| Universitätsklinikum Bonn | Bonn | 2.004 |
| Helios Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe | Karlsruhe, Baden | 1.987 |
| Universitätsklinikum Köln (AöR) | Köln | 1.946 |
Fälle der Fachabteilung(en) für Herzchirurgie je Standort, 2024.
Träger und Konzentration
Die größten 9 Standorte behandeln 28 Prozent aller Fälle der Herzchirurgie. Der Median liegt bei 849 Fällen je Haus, das heißt die Hälfte der Standorte liegt darunter.
Für Leistungsgruppen und Mindestmengen zählt nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung. Genau die liefert der Report je Bundesland.
Eingriffe und Behandlungen
Eingriffe des Fachs, bundesweit je Standort ausgewiesen
Bundes-Klinik-Atlas, Berichtsjahr 2024. Zahlen unter vier je Standort werden nicht ausgewiesen. Alle Werte sind Untergrenzen.
Zentren und Mindestmengen
Zertifizierte Zentren und Standorte mit Leistungsberechtigung nach §136b SGB V unter den Häusern mit Herzchirurgie.
Versorgungsreport
Was der Report für der Herzchirurgie zusätzlich beantwortet
- Wie hat sich das Verhältnis von chirurgischem zu minimalinvasivem Klappenersatz je Standort seit 2020 verschoben?
- Welche Herzzentren liegen bei Bypassoperationen unter 100 Eingriffen im Jahr?
- Zeitreihe 2020 bis 2025 aus InEK-Daten, Bundesländervergleich mit Karten, drei Szenarien für den Bettenbedarf bis 2035.
Festpreis 1.800 Euro, Lieferung in vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Aufbau wie beim Beispiel Erwachsenenpsychiatrie.
Steckbrief Herzchirurgie als PDF
Zwei Seiten mit allen Zahlen dieser Seite, Bundesländertabelle und den größten Standorten. Kostenfrei, ohne Anmeldung.
Verwandte Fachgebiete: Urologie · Gynäkologie und Geburtshilfe · Thoraxchirurgie
Häufige Fragen
Wie viele Krankenhäuser haben eine Fachabteilung für Herzchirurgie?
Der Bundes-Klinik-Atlas weist 83 Standorte mit Herzchirurgie aus, zusammen 88.189 Fälle im Berichtsjahr 2024. Die meisten stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Woher stammen die Zahlen?
Aus dem Datenexport des Bundes-Klinik-Atlas vom Juli 2026, der auf den Qualitätsberichten nach §136b SGB V beruht. Ergänzt werden sie im Versorgungsreport um InEK-Daten, Destatis und GKV-Statistik.
Was kostet ein Versorgungsreport für der Herzchirurgie?
1.800 Euro zum Festpreis, Lieferung innerhalb von vier Wochen als Bericht, Präsentation und Grafiken. Die jährliche Fortschreibung kostet 900 Euro.